Rechenschwäche/ Dyskalkulie
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und den Grundrechenarten? Hat es unklare Vorstellungen von Zahlenmengen und benötigt es immer wieder Hilfe bei lang geübten, mathematischen Aufgabenstellungen? Wenn u.a. diese Faktoren auf Ihr Kind zutreffen, dann könnte es sich bei Ihrem Kind um eine klassische Rechenschwäche, Dyskalkuliue genannt, handeln. Die Ursachen für eine individuelle Rechenschwäche lassen sich in einer diagnotischen Überprüfung in meinem Institut gut überprüfen. Im Anschluss an die Diagnostik und das gemeinsame, diagnotische Gespräch entwickle ich ein speziell auf Ihr Kind zugeschnittenes Förderkonzept, um Ihrem Kind einen möglichst schnellen und erfolgreichen Wiederanschluss an die geforderten, alters-und klassengemäßen Rechenfertigkeiten zu ermöglichen.
Lerntherapie & Lernförderung – was ist das?
In der klassischen Lernförderung geht es in erster Linie um die fachdidaktische Aufarbeitung und Erweiterung des (schulisch) erlernten Fachwissens eines Kindes. Die fachliche Vorbereitung auf Klausuren und andere Prüfungen, das Wiederholen und Üben des erlernten Schulstoffes gehören neben der Unterstützung bei den Hausaufgaben zum Bereich einer Lernförderung. Die Lerntherapie ist eine besondere Form der außerschulischen Lernförderung. Hierbei arbeitet die integrative Lerntherapie zugleich auf pädagogischen, psychologischen, sozialen und medizinischen Grundlagen. Wenn Kinder in die Lerntherapie kommen, haben sie meist einen langen Weg hinter sich. Lehrer, der schulpsychologische Dienst, der Kinderarzt und manchmal auch ein Kinder- und Jugendpsychiater haben das Kind untersucht, getestet, begutachtet und mit Diagnosen versehen. Hinzu kommen Aussagen wie „Du kannst das, du musst nur wollen!”. Damit unterstellt man dem Kind fehlenden Willen. Alles zusammen kann Kinder und Jugendliche nachhaltig verunsichern.
In erster Linie geht es in der Lerntherapie um den Erwerb von Lernkompetenzen, darum, langfristig Lernerfolge zu erzielen, das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken und wieder Freude am Lernen erfahren zu können. Eine Lerntherapie ist geeignet für Kinder und Jugendliche, die trotz ausreichender Beschulung Lern- und Leistungsstörungen entwickelt haben – v.a. im Bereich des Lesens, Schreibens und Rechnens oder auch Schwierigkeiten bei der Konzentration und Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum haben.
Eine Lerntherapie setzt an den Fähigkeiten des Kindes an, nicht an dem „Nicht-Können“. Sie diagnostiziert und behebt Schwierigkeiten beim Lernen, arbeitet an Schul- und Versagensängsten des Kindes, entdeckt und entfaltet die individuellen Kompetenzen eines jeden Kindes, baut vorhandene Fähigkeiten weiter aus und stärkt somit das individuelle Selbstvertrauen. Die Lerntherapie entwickelt individuelle Lösungs-, Konzentrations- und langfristig anwendbare Lernstrategien.
Lernförderung

Lerntherapie

Lerntherapie bei :
Legasthenie / Lese-Rechtschreibschwäche
DIn der Legasthenieforschung werden grundsätzlich zwei Formen der Legasthenie, auch Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) genannt, unterschieden: die angeborene und die erworbene Legasthenie. Beide Legasthenieformen jedoch sind „immun“ gegen eine klassische Lernförderung und bedürfen einer gezielten Lerntherapie. Die Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) / Legasthenie entsteht aufgrund veränderter Sinneswahrnehmungen (Optik, Akustik, Raum-Zeit). Deshalb ist ein Kind, das von Legasthenie betroffen ist, mit den üblichen Methoden des Lehrens und Lernens in der Schule meist überfordert. In der Lerntherapie lernt es, eine eigene Strategie des Lernens und Begreifens zu entwickeln und Lernkompetenzen zu entfalten, damit das Lernen wieder Erfolge und Freude bereitet.
Rechenschwäche/ Dyskalkulie
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und den Grundrechenarten? Hat es unklare Vorstellungen von Zahlenmengen und benötigt es immer wieder Hilfe bei lang geübten, mathematischen Aufgabenstellungen? Wenn u.a. diese Faktoren auf Ihr Kind zutreffen, dann könnte es sich bei Ihrem Kind um eine klassische Rechenschwäche, Dyskalkulie genannt, handeln. Die Ursachen für eine individuelle Rechenschwäche lassen sich in einer diagnostischen Überprüfung in meinem Institut gut überprüfen. Im Anschluss an die Diagnostik und das gemeinsame, diagnostische Gespräch entwickle ich ein speziell auf Ihr Kind zugeschnittenes Förderkonzept, um Ihrem Kind einen möglichst schnellen und erfolgreichen Wiederanschluss an die geforderten, alters-und klassengemäßen Rechenfertigkeiten zu ermöglichen.
AD(H)S
Der Begriff AD(H)S steht für das Krankheitsbild eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms mit oder ohne Hyperaktivität. Wenn bei einem Kind ein solches Krankheitsbild diagnostiziert wurde, benötigt es in erster Linie Unterstützung in der Aufmerksamkeitssteuerung bzw. der Steuerung der Sinneswahrnehmungen. Kindern und Jugendlichen mit ADS/ADHS unterlaufen häufig Fehler, weil sie nicht genau hinschauen, hinhören, wiedergeben und vergleichen. Diese Grundfertigkeiten können im Rahmen einer integrativen Lerntherapie gefördert werden. Eine medikamentöse Behandlung der ADHS ist durch einen Arzt möglich, aber kein „Allheilmittel“. Durch eine therapeutische Begleitung werden individuelle Schwierigkeiten und Defizite gezielt diagnostiziert, um darauf aufbauend langfristige und individuell anwendbare Lern- und Leistungs-, v.a. aber gelingende Konzentrationsstrategien zu entwickeln.
Schul- und Leistungsängsten / Lernblockaden
Was ist eine „Lernblockade“? Eine klassische Lernblockade entsteht bei einem Kind aufgrund vielfältiger, meist über einen längeren Zeitraum anhaltender Lern- und Leistungsschwierigkeiten im schulischen Bereich. Dauert diese Phase der Lern- und Leistungsdefizite an, so entwickelt sich beim Kind eine dauerhafte Demotivation zum Lernen bis hin zur Entwicklung klinisch-psychologischer Schul- und Leistungsängste, die sich meist schleichend dann auf alle Lebensbereiche des Kindes ausweiten. Die Lerntherapie arbeitet sowohl prophylaktisch, indem sie Entstehungsursachen für Lernblockaden und Motivationsschwierigkeiten diagnostiziert und vorbeugend arbeitet, aber auch begleitend und behebend, wenn bereits Lern- und Motivationsblockaden beim Kind entstanden sind. Lernblockaden und Leistungsängste verstärken und verselbständigen sich, indem sie durch dauerhaft ausbleibende Leistungserfolge bestätigt werden. Dieser Kreislauf wird durch eine gezielte Lerntherapie aufgebrochen. Das Selbst- und Leistungsbewusstsein des Kindes wird gezielt aufgebaut, durch wieder eintretende Lernerfolge bestärkt. In der Therapie erlernte Motivations-, Konzentrations- und Lernstrategien helfen langfristig, den Lernerfolg und das Selbstwertgefühl des Kindes aufrecht zu erhalten.